Home
 Es war einmal ein leeres Kaufhaus in der Gr. Bergstr.
Hamburg- Altona
Die Waren fehlten,
die Konsumenten fehlten und
der Name fehlte....

Diese Leere eines sonst vor Fülle strotzenden Raums
wirft provokante Fragen auf:

- was bleibt von uns und unserer Identität übrig, wenn die Waren,
  die Marken und die Menschen fehlen?
- Sind wir dann auch Leerstellen?
- Ist der Mensch als Marke noch Mensch oder schon Ware?

Mit dem Projekt „ wir sind die Marke: empty“ (Konzept: Utta c.Hoffmann)
wurde ein künstlerisches Versuchfeld eröffnet und beackert,
angeregt durch die Leere des ehemaligen Kaufhauses..

Jugendliche Abiturienten des Gymnasiums Allee in Hamburg-Altona,
die in ein paar Monaten in das „ wirkliche“ Leben treten,
setzen sich mit Fragen der Identität auseinander:

„ Wodurch entsteht meine Identität, wie stelle ich mich nach außen dar?
Wie stelle ich mich vor? Bin ich schon eine Marke oder noch Selbst?

Der Versuch, sich selbst als Leerstelle zu vermarkten, sich als Marke
„empty“ zu inszenieren, füllte dieses Projekt.

In Zusammenarbeit mit Experten aus dem Bereich Marketing ( Walther M.Kunze / netsens),
Webdesign (Nele Saß), Kunst ( Sylke Rother/ Dorothea Koch, Utta c.Hoffmann),
und natürlich den Lehrern des Gymnasium Allee (Mariano Corallo/ Thomas Görris),
sowie Dr. Robert André/PhilosophischePraxis,
wurde an diesem Projekt von März – Juni 2007 gearbeitet.
Die Jugendlichen entwickelten ihr eigenes Logo, Marketingstrategien, eine Website,
Kunstobjekte und Events – alles im Dienste einer Ökonomie der Aufmerksamkeit.
Was daraus geworden ist und woran es manchmal hakte,
zeigt sich hier auf der Website.

Das Projekt wurde gefördert von PWC Impulsfonds der Kulturbehörde Hamburg



weiter
Home